Webentwicklung auf dem Mac

24. Dezember 2011 Keine Kommentare

In diesem Artikel soll gezeigt werden, wie mit wenigen Handgriffen eine brauchbare Umgebung zur Webentwicklung mit PHP auf dem Mac eingerichtet werden kann. Das meiste, was man dazu benötigt, ist schon vorinstalliert und muss nur aktiviert werden. Daher soll dies eine Art Leitfaden sein, wie man die einzelnen Komponenten aktiviert und verwendet.

1. Webserver

Auf jedem Mac ist bereits ein Apache Webserver installiert. Standardmäßig ist dieser aber ausgeschaltet. Zum Einschalten öffnet ihr die Systemeinstellungen und wechselt zu den Freigaben. Dort wird dann bei “Webfreigabe” der Haken gesetzt. Hat das geklappt, wird dort die URL des Webservers angezeigt. Die URL wird dort immer mit der aktuellen IP-Adresse des Rechners angezeigt, man kann aber selbstverständlich auch Localhost verwenden. Zum Testen kann man jetzt den ersten der beiden Links anklicken, der auf das Home-Verzeichnis eures Benutzers zeigt.

Wenn ihr noch keinen Website-Ordner erstellt habt, kommt jetzt ein “403 – Forbidden”. In diesem Fall muss zunächst in den Freigabeeinstellungen der Button zum Erstellen des Ordners angeklickt werden. Danach sollte dann beim Anklicken des Links eine Test-Website geöffnet werden. Der Button, mit dem ihr den Ordner erstellt habt, öffnet ab sofort den Finder direkt in eurem Website-Ordner. Dieser liegt immer in eurem Home-Verzeichnis im Unterverzeichnis “Websites”.

In diesem Verzeichnis könnt ihr nun nach belieben Dateien und Ordner erstellen, die sind dann alle unter der in den Systemeinstellungen vorgegebenen URL erreichbar.

2. PHP

Auch PHP ist standardmäßig auf dem Mac vorinstalliert. Allerdings ist die Aktivierung im Apache-Webserver nur über die Konsole möglich, eine grafische Oberfläche gibt es dafür nicht. Daher müsst ihr nun zunächst die Konsole öffnen und mit vi (oder irgend einem anderen Editor) die Konfigurationsdatei des Apache öffnen. Wichtig ist hier mit sudo zu arbeiten, denn sonst hat man nicht die erforderlichen Rechte zum Speichern der Datei. Standardmäßig ist die Datei Readonly, daher müsst ihr zunächst das Schreib-Flag setzen.

sudo chmod +w /etc/apache2/httpd.conf
sudo vim /etc/apache2/httpd.conf

Ist die Datei geöffnet, müsst ihr folgende Zeile suchen und das Kommentarzeichen (#) entfernen.

#LoadModule php5_module libexec/apache2/libphp5.so

Danach die Datei speichern und schließen. Nun muss der Webserver neu gestartet werden, damit er die geänderte Konfigurationsdatei einliest. Das geht am schnellsten, indem man in der Konsole folgenden Befehl ausführt:

sudo /usr/sbin/apachectl restart

Alternativ kann man auch einfach in den Systemeinstellungen bei der Webfreigabe den Haken entfernen und wieder neu setzen. Nun kann man in seinem Website-Ordner eine PHP-Datei erstellen und ausprobieren, ob es geklappt hat.

3. MySQL

MySQL ist leider nicht vorinstalliert, daher muss dies von Hand erledigt werden. Dazu geht ihr zunächst auf http://www.mysql.com und ladet die aktuelle Version des Community-Pakets herunter. Auf einem aktuellen Mac mit OS X Snow Leopard oder Lion benötigt ihr das 64-Bit DMG-Package für Version 10.6. Das müsst ihr nach dem Download mounten und die enthalten pkg-Datei öffnen, dann startet die Installation. Anschließend solltet ihr noch die prefPane-Datei ausführen, dadurch wird ein Item in den Systemeinstellungen angelegt, über das die Datenbank bequem gestartet bzw. gestoppt werden kann.

Nach Abschluss der Installation könnt ihr dann die Datenbank in den Systemeinstellungen unter “MySQL” über den dort angezeigten Button starten.

Nun kann man sich noch ein Verwaltungstool installieren, hier ist Sequel Pro sehr gut geeignet (Freeware, Download unter http://www.sequelpro.com/). Wenn man das installiert hat, kann man sich auf die Datenbank auf 127.0.0.1, Benutzer “root” und ohne Passwort verbinden.

PHP kann nun sofort ohne weitere Konfiguration auf die Datenbank zugreifen. Wichtig ist nur, bei der Verbindung immer die IP-Adresse des Rechners zu verwenden oder eben 127.0.0.1. Wenn ihr “localhost” nehmt, wird es zu Fehlermeldungen kommen, weil man dafür noch eine Unix-Socket-Konfiguration vornehmen müsste.

4. Fertig!

Nun sollte alles soweit funktionieren und ihr könnt mit der Erstellung von Webseiten beginnen.

Netzlaufwerke via Batch Script verbinden / trennen

19. Februar 2011 Keine Kommentare

In diesem Artikel zeige ich euch eines meiner meist benutzen Skripte. Ich brauche bei meiner täglichen Arbeit in der Firma diverse Netzlaufwerke. Wenn ich jedoch mit meinem Firmennotebook zuhause bin, stören die verbundenen Netzlaufwerke nur und zögern den Systemstart deutlich in die Länge.

Daher hier zwei kleine Batch Scripte, die sich diesem Problem annehmen. Mehr…

Proxy Server mit Registry Script ändern

19. Februar 2011 1 Kommentar

Dieser Artikel richtet sich an alle, die darauf angewiesen sind zwischen verschiedenen Proxy-Servern schnell wechseln zu können. Die Betonung liegt dabei auf schnell! Der Normale weg wäre, seinen Internet Explorer zu starten (schlimm genug) und anschließend in die Internetoptionen unter Verbindungen den Haken für Proxy-Server setzen/entfernen anzuklicken.

Dies kann auf Dauer sehr nervig werden, vor allem wenn man öfter zwischen verschiedenen Proxy-Servern hin und herschalten möchte. Ein Anwendungsfall dafür ist z.B. wenn ihr ein Firmennotebook besitzt, dass ihr auch zuhause im heimischen WLAN nutzen möchtet. Es macht dann wenig Sinn über den Firmenproxy zu gehen, da dieser ohnehin nicht erreichbar sein wird. (Es sei denn ihr baut vorher einen VPN Tunnel zur Firma auf) Ihr müsst also jedes Mal wenn ihr euren Laptop zuhause nutzen möchtet den Proxy-Server deaktivieren und am nächsten Tag in der Firma wieder aktivieren.

Um diesen Vorgang zu vereinfachen zeige ich euch in diesem Artikel wie ihr ein kleines Registry Script schreibt, das diese Arbeit für euch übernimmt.

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Grafikkarte reparieren

24. November 2010 Keine Kommentare

Wie schön es doch ist, im Bett oder auf der Couch zu sitzen, Fern zu schauen oder Musik zu hören und nebenbei mit dem Notebook auf der Decke im Internet zu surfen.

Leider kommt es dadurch häufig zu Defekten am Notebook, oft entstehen diese am Grafikchip.

Aber wieso? Nun ja, wie so ziemlich jedes elektronische Bauteil wird der Grafikchip auf eine Platine gelötet. Dies geschieht, indem Metallteile durch das Lötzinn mit einer hohen Temperatur miteinander verbunden und somit leitfähig gemacht werden.

Und jeder, der schon einmal ein Notebook auf dem Schoß hatte weiß, dass dieses ziemlich heiß werden kann. Die Wärme entsteht eben durch die darin verbaute Elektronik.

Und genau dies ist der Schwachpunkt. Die Temperatur!

Wird dem Notebook eine ausreichende Luftzirkulation verwährt, entsteht Hitzestau im inneren. Die Bauteile werden dabei so heiß, dass die Lötkontakte zwischen dem Chip und dem Board vereinzelt abreißen können.

Wie aber erkennt man, ob man solch einen Schaden hat? Immerhin kann man den Schaden physikalisch kaum begutachten, da Chip und Board nur zehntel Millimeter von einander trennen!

Sobald ihr aber Abnormalitäten, wie Streifen, komplette Bildverschiebungen oder überhaupt kein Bild feststellt, könnte es u.a. an solch einer Lötunterbrechung liegen.

Für die meisten ist an dieser Stelle Schluss. Fazit: Notebook defekt, ein neues muss her!

Allerdings wissen die Wenigsten, dass man solch einen vermeintlichen Defekt beheben kann.

Tatsächlich kann man für relativ wenig Aufwand und sehr kleines Geld sein bestes Stück wieder herrichten. Und wie, das erfahrt ihr natürlich hier!

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Das richtige Netzteil

14. November 2010 Keine Kommentare

Wer sich einen neuen PC zusammenstellt, stellt sich unweigerlich die Frage, welches Netzteil er denn nun kaufen soll. Viele greifen dann zu irgendeinem Netzteil, ohne wirklich darüber Bescheid zu wissen. Die Auswahl eines Netzteils ist schwieriger, als man zunächst denkt. Wer Geld sparen möchte, nimmt in der Regel ein günstiges Modell, wer Wert auf Qualität legt, nimmt ein Markennetzteil. Letztere Entscheidung ist dabei die bessere, denn wie bei den meisten Produkten gilt auch hier: “You get what you pay for”. Billignetzteile erreichen ihre Nennleistung nicht, haben einen miesen Wirkungsgrad, kaum Schutzfunktionen und auch die Lebensdauer ist eher gering. Daher sollte man immer zu einem Markennetzteil greifen.

Für die Auswahl eines geeigneten Netzteils gibt es verschiedene Punkte zu beachten, die ich in diesem Artikel erläutern möchte.

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Falsche Größenangabe bei Datenträgern?

10. November 2010 1 Kommentar

Jeder interessierte Computernutzer hat sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, warum die neu gekaufte Festplatte weniger Speicherkapazität zur Verfügung stellt als auf der Verpackung beschrieben. Betrügen die Hersteller der Datenträger? Schließlich hat man auch 500 GB bezahlt und kann nach Inbetriebnahme tatsächlich wesentlich weniger Speicherplatz nutzen.

Mit diesem Artikel möchte ich dieser Frage auf den Grund gehen und zeige Ihnen wie dieses Phänomen zu erklären ist.

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Subnetting

7. November 2010 Keine Kommentare

Durch Subnetting wird ein reales Unternehmens auf der virtuellen Ebene abgebildet. Man versucht also die interne Unternehmensstruktur (z.B. verschiedene Abteilungen) möglichst original getreu innerhalb des Netzwerkes nachzubilden.

Zu den Vorteilen von Subnetting zählen die Übersichtlichkeit, die bessere Strukturierung, die Vergabe von unterschiedlichen Rechten für einzelne Abteilungen, das Zusammenspiel mit der strukturierten Gebäude Verkabelung und die Minimierung der Arbeit für den System Administrator.

Man sollte stets zukunftsorientiert planen und das Subnetting in die Planung der Verkabelung sowie der Hardware mit einbeziehen. Mehr…

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Google Hacking

4. November 2010 1 Kommentar

Google ist ohne jeden Zweifel ein Phänomen. Bei dem Thema Google gehen die Meinungen meist jedoch stark auseinander. Da es allerdings eindeutig den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, möchte ich die Disskusion, ob Google dem Motto “Don’t be evil” gerecht wird oder nicht, einmal aussen vor lassen.

Was man allerdings ohne jeden Zweifel sagen kann ist die Tatsache, dass es nie zuvor so leicht, war in kurzer Zeit an beliebige Informationen zu kommen. Dies ist sicherlich auch einer der Gründe dafür, warum Google so weltberühmt geworden ist. Mal ehrlich, welche Firma schafft es schon ihren Firmennamen derart zu etablieren, dass er als Synonym für das Wort “suchen” nicht nur benutzt, sondern sogar in den Duden eingetragen wird.

Doch obwohl so viele Menschen Google tagtäglich benutzen, wissen nur die Wenigsten, wie mächtig die Suchfunktion tatsächlich ist. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie das Maximum aus der Suchmaschine ihres Vertrauens herausholen können. Mehr…

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WEP Passwort knacken

3. November 2010 Keine Kommentare

WEP – Wireless Encryption Protocol

Die Anwendung dieses Tutorials auf fremde WLAN Netzwerke ist strafbar! Wir übernehmen keine Verantwortung für Schäden die mit Hilfe dieses Tutorials entstehen! Das hier dargestellte Vorgehen dient nur zu Demonstrationszwecken und möchten zeigen wie unsicher eine WEP Verschlüsselung heutzutage ist. Die hier dargestellte Vorgehensweise darf also ausschlieißlich auf das eigene Netzwerk angewendet werden!

In diesem Tutorial zeige ich, warum eine WEP Verschlüsselung keine Alternative zu aktuellen Wireless Lan Verschlüsselungsmethoden ist. Vorraussetzung ist eine Linux Distribution (z.B. Ubuntu) und folgende open source Tools (kismet, macchanger, aircrack-ng). Um die folgenden Schritte auszuprobieren, muss das eigene WLAN mit WEP verschlüsselt werden. Um das Ganze ein bisschen spannender zu gestalten, kann ein Macfilter im Router eingerichtet werden. Das hierbei die Macadresse des Angriffscomputers nicht eingetragen werden sollte, ist wohl selbstverständlich.

Um dieses Tutorial ausführen zu können, sollte man den Umgang mit Linux und vor allem der Konsole relativ gut beherrschen. Die hier von mir verwendeten Tools werden alle über die Kommandozeile gestartet und bedient. Ich habe absichtlich auf die Nutzung grafischer Tools verzichtet, da diese meist nur mäßig bis gar nicht funktionieren. Wer hier eine “Klick jetzt auf den Button ‘CRACK WEP PASSWORD’”-Anleitung gehofft hatte ist hier falsch. Dieses Tutorial soll sowieso nicht als Anleitung, sondern eher als Wegweiser verstanden werden. Wie ein weiser Mann bereits sagte: “Ich kann dir die Tür nur zeigen, durchgehen musst du allein.” Mehr…

printf(‘Hallo Welt’);

29. Oktober 2010 Keine Kommentare

Willkommen auf unserem neuen Blog. Wir werden hier in Zukunft über Software und Hardware berichten, die unserer Meinung nach unverzichtbar ist. Anders als die meisten Blogs werden wir den Nutzer nicht mit einer Vielzahl an Empfehlungen für den selben Anwendungsfall überforden, sondern lediglich ein Programm/Gerät herausstellen, das die entsprechende Aufgabe unserer Meinung nach am besten erfüllt.

Zusätzlich haben wir vor, einige interessante Tutorials zu veröffentlichen. Man darf also gespannt sein ;-)

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